FREGATTENKAPITÄN FRIEDRICH SZEPANSKY

LEITER MARINEMUSIKKORPS KIEL

Leiter

Am 4. Januar 1959 in Garmisch-Partenkirchen geboren, erhielt er nach dem Abitur in den Jahren 1978-1980 eine Ausbildung im Fach Gesang bei Kammersänger Franz Nagl in Innsbruck. Nach seiner zeitgleichen Ausbildung zum Offizier in der Gebirgstruppe, studierte er von 1981-1986 an den Musikhochschulen Köln und Düsseldorf Dirigieren, Klavier und Musiktheorie bei Prof. Hans Kast, Prof. José-Luis Prado und Prof. Hans-Elmar Bach.


Nach dem Studium und Verwendungen als zweiter Offizier in den Heeresmusikkorps 300 in Koblenz, 10 in Ulm, 4 in Regensburg und zwischenzeitlichen kurzen Chefvertretungen in Münster bei Heeresmusikkorps 100 und in Gießen bei Heeresmusikkorps 5, übernahm er 1991 die Leitung des Heeresmusikkorps 12 in Veitshöchheim nahe Würzburg.


1993 erfolgte der Ruf nach Potsdam zum neu aufgestellten Heeresmusikkorps 400. Die besondere Herausforderung hier lag in der Zusammenführung von 55 Musikern aus diversen Musikkorps der Nationalen Volksarmee und deren Hinführung in das für sie völlig fremde „System Bundeswehr“. 1996 gelang es, das nach Berlin verlegte Musikkorps zum Stabsmusikkorps der Bundeswehr umzuformen, während das ehemalige Stabsmusikkorps als Musikkorps der Bundeswehr eine neue Zukunft fand.


Im gleichen Jahr wechselte er nach Hannover zum Heeresmusikkorps 1, das er 12 Jahre führte. Nach 30 Jahren Musikdienst im deutschen Heer begann 2008 das „neue musikalisch-berufliche Leben“ in der Marine. Neben seinem Hobby, das er zum Beruf gemacht hat, betreibt der verheiratete Fregattenkapitän Friedrich Szepansky gerne Sport.



Quelle: www.bundeswehr.de